In Rapperswil leben seit mehr als 400 Jahren Kapuziner. Heute
sind auch eine Menzinger- und eine Baldeggerschwester mit den neun Brüdern
im Kloster am See. Ihr gemeinsames Leben orientiert sich am Evangelium Jesu Christi und
an der franziskanischen Tradition.
Den Gästen des Klosters zum Mitleben wird neben der Begegnung und
der Begleitung auch Raum für Stille, Innerlichkeit und Spiritualität
geboten.
Vor 18 Jahren begannen die Kapuziner die Türen des Klosters für Gäste zu öffnen. Das Regionalkapitel der Deutschschweizer Kapuziner gab 1992 der Gemeinschaft von Rapperswil folgende Aufgaben:
Integration in Stadt und Region. Das Kloster erhält den Auftrag, sich neu in Stadt und Region zu integrieren, neue Menschengruppen anzusprechen und neue Formen franziskanischer Präsenz zu entwickeln.
Gebetsformen. Das Kloster erhält den Auftrag, neue und freiere Gebetsformen zu erproben; dies betrifft die Gottesdienste, die Gebetszeiten, den Stil des Betens, Gebets- und Meditationsangebote.
Aufnahme von Gästen. Das Kloster erhält den Auftrag, im Rahmen des zur Verfügung stehenden Wohnraumes Gäste aufzunehmen: Männer und Frauen, Junge und Erwachsene, die im gemeinsamen Leben in der Klostergemeinschaft ein Stück Glaubenserfahrung machen; Menschen, die die Ruhe suchen; Menschen in sozialer Not, denen das Kloster ein Stück Heimat bieten kann.
In vielfältiger Weise, mit Gottesdiensten, Exerzitien, meditativen Feiern und den verschiedensten Kursangeboten stehen wir in regem Austausch mit den Menschen der näheren und weiteren Umgebung.
In franziskanischen Gemeinschaften wechseln die Geschwister von Zeit zu Zeit. Als "Pilger und Fremdlinge" sollen sie ab und zu die Klöster wechseln. Hier die aktuelle Gemeinschaft.
Kapuziner
Br. Beat
Pfammatter, Guardian
Br. Adrian Müller, Vikar
Br. Adjut Mathis
Br. Eckehard
Strobl
Br. Hans Betschart
Br. Josef
Hangartner
Br. Martin Heer
Br. Paul Meier
Br. Remigi
Odermatt
Ordensschwestern
Sr. Rosemarie
Sieber
Sr. Beatrice
Kohler
Bruder auf Zeit
Br. Fridolin Schwitter