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„Eine Stimme ruft: durch die Wüste bahnt einen Weg für Gott.“
 Jes 40,3a

Gedanken zum Adventskalenderblatt 2. Adventssonntag

Wüstenerfahrungen, Zeiten in denen Hunger und Durst nach erfülltem Leben, Sorgen oder Orientierungslosigkeit einen grossen Platz in meinem Leben einnehmen, kenne ich nur zu gut. Sie rufen mir aber auch ins Bewusstsein, dass Veränderungen in meinem Leben anstehen. Ich stehe vor der Entscheidung, Oasen oder fruchtbares Land in den Blick zu nehmen und den nötigen Aufbruch zu wagen.

 Ist nicht gerade die Adventszeit eine gute Möglichkeit, mir Zeiten der Stille zu gönnen, im Schein einer Kerze den Tag nochmals Revue passieren zu lassen und meine Wüstenerfahrungen vor Gott zu tragen? Mein mir Mögliches mutig tun und den Rest in SEINE Hand legen, lässt mich aufatmen, schafft Weite und lässt mich zur Ruhe kommen. Und nicht selten bahnt sich dabei Gott auch einen Weg zu mir.

 Br. Kletus Hutter

 

Während der vorweihnächtlichen Zeit lädt der Adventskalender auf dem Platz vor der Klosterkirche zur Besinnung ein. Vom 1. – 24. Dezember wird jeden Tag ein weiters «Kalenderblatt» zum Thema «Hoffnungsfunken» präsentiert. Die Texte und Bilder liegen im Schriftenstand in der Kirche zum Mitnehmen auf.