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Nicht zu vergessen ist Eckis wirken in der Küche. Mmm. Das war echte Kapuzinerspeise vom Feinsten.
Nicht zu vergessen ist Eckis wirken in der Küche. Mmm. Das war echte Kapuzinerspeise vom Feinsten.

Ecki war ein schillernder und kulturinteressierter Bruder. Bis vor wenigen Jahren hat er in Rapperswil die Pforte und die Wäsche betreut. Nach alter Kapuzinertradition hatte er als Pförtner für die Menschen und ihre Sorgen ein besonders aufmerksames Ohr.

Nachdem Br. Eckehard aus Altergründen ins Kapuzinerkloster Wil gezügelt ist, pilgerten viele Rapperswiler zu ihm oder Gäste zum Mitleben reisten via Wil nach Rapperswil an. Jetzt hat er seine letzte Mutation vollzogen. Der Beerdigungsgottesdienst findet am Freitag, 25. Juni 2021, 14:00 Uhr, in der Rapperswiler Kapuzinerkirche statt.
Anschliessend Urnenbeisetzung auf unserem Klosterfriedhof Rapperswil. Hier das PDF der Todesanzeige. Aus der Todesanzeige:

Br. Eckehard ist in Wädenswil aufgewachsen und auf den Namen Karl getauft worden. Nach seiner Schulzeit und während der Lehre als Tiefbauzeichner verbrachte er wegen TB zweimal ein Jahr lang zur Kur in Davos. Am 10. November 1955 begann er seine Kandidatur als Kapuziner in Stans. Den Grund für diesen Eintritt beschreibt er so: „Während der Krankheit habe ich Zeit gehabt, mich mit ‚Ernstem‘ zu befassen. Franziskus und seine Sendung als Minderbruder hat mich überzeugt.“
In den über sechzig Jahren im Orden hat er in diversen Klöstern verschiedene Aufgaben übernommen im Hausdienst, in der Krankenpflege, als Hilfslehrer in Kollegium Appenzell. Hauptsächlich aber war er Pförtner, davon von 1989 – 1997 in der Generalkurie der Kapuziner in Rom. Nach seiner Rückkehr wirkte er in seinem Heimatkloster Rapperswil als Pförtner, und ab 2009 half er bei der Hausarbeit, bei der Wäsche und in der Küche, bis er 2016 als „Pensionär“ ins Kloster Wil zügelte. Vor gut einer Woche war ein Wechsel in die Pflegestation im Kapuzinerkloster Schwyz angezeigt, der ihm gar nicht leicht fiel. Er hat dazu auf seine Art ja gesagt: „eimol chunnts jo doch“. Und mit seinem Charme war er auch dort schnell willkommen und konnte sich daheim fühlen. Nun gilt dieses Ja einem endgültigen Wechsel. Aber auch dafür haben wir die Zuversicht, dass er auch dort schnell willkommen und sich daheim fühlen wird. Nun möge er ruhen in Gottes Frieden.
Mit Br. Eckehard nehmen wir Abschied von einem liebenswürdigen und zufriedenen Mitbruder.

Im Herbst 2016 zog Br. Eckehard Strobl mit den Brüdern Adjut Mathis und Josef Hangartner nach Wil ins Alterskloster.

Im Herbst 2016 zog Br. Eckehard Strobl mit den Brüdern Adjut Mathis und Josef Hangartner nach Wil ins Alterskloster. Ein grosser Verlust für das Kloster zum Mitleben. Br. Josef starb später in Wil; Br. Adjut lebt nun im Pflegekloster in Schwyz.

 

Was hat Eckehard wohl hier entdeckt?

Was hat Eckehard wohl hier entdeckt? Wir wünschen ihm nun wunderbare himmlische Begegnungen und Entdeckungen.

Br. Eckehard wird nun im Himmel verschmitzt lächeln. Die Brüder und Angehörigen haben eine Frage offen. Soll nun auf der Todesanzeige „Ekkehart“ stehen oder Ekkehard oder Eckehart? Ekkehart stände in einigen wichtigen Dokumenten. Er selber hat in den letzten Jahren Eckehard bevorzugt. Aber eben. Wirklich geklärt kann das erst im Himmel werden. Ach ja, klar ist „Strobl“ und nicht „Strobel“.