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Zum Jubiläum 25 Jahre „Kloster zum Mitleben“

1991 verwirklichten die Kapuziner in Rapperswil ein offenes Kloster zum Mitleben. Sie erprobten und verwirklichten neue Gebetsformen und öffneten das Kloster auf die Stadt und die Umgebung hin.

Es entstand das offene Kloster zum Mitleben, welches heute unter anderem auch Exerzitien, spirituelles Wandern und Meditationstage sowie geistliche Begleitung anbietet.

Im Rahmen des Jubiläums werden von Februar bis September 2017 unterschiedliche Beiträge von Beteiligten veröffentlicht. …
Zum Jubiläum 25 Jahre „Kloster zum Mitleben“ 1991 verwirklichten die Kapuziner in Rapperswil ein offenes Kloster zum Mitleben. Sie erprobten und verwirklichten neue Gebetsformen und öffneten das Kloster auf die Stadt und die Umgebung hin. Es entstand das offene Kloster zum Mitleben, welches heute unter anderem auch Exerzitien, spirituelles Wandern und Meditationstage sowie geistliche Begleitung anbietet. Im Rahmen des Jubiläums werden von Februar bis September 2017 unterschiedliche Beiträge von Beteiligten veröffentlicht. …

Mit dem Start des „Klosters zum Mitleben“ kamen auch die ersten Schwestern ins Männerkloster. Damals war ich als freiwillige Mitarbeiterin tätig.

Ich durfte Br. Paul Matthis beim Blumenschmuck in Kirche und Haus mit Blumen aus dem schönen Klostergarten helfen. So erlebte ich die Kapuziner bei diesem Wechsel: Ich staunte wie offen sie auf diese Neuerung reagierten. Es war aber manchmal doch etwas schwieriger als erwartet. Die Genauigkeit beim Putzen wurde nun mit Frauenaugen überwacht, was manchmal zu lustigen Diskussionen unter Männern führte, manchmal auch zu Groll. Die Organisation lief und läuft manchmal etwas chaotisch. Nach den kleinen Anfangsschwierigkeiten erlebte ich über all die Jahre ein gutes Miteinander. Man hilft sich und die gegenseitige Wertschätzung ist zu spüren. Das Mitleben der Gäste mit ihren verschiedenen Berufen und Lebensweisen bringt viel Abwechslung und interessante Gespräche.

Oftmals habe ich Brüder in der Kleiderwahl beraten dürfen oder sie kamen mit anderen Anliegen zu mir. So fragte mich ein betagter Bruder: „Die Frauen und Männer hier geben sich beim Kommen und Gehen einen Wangenkuss. Früher wäre das nicht möglich gewesen, aber ich möchte das auch gerne tun. Ob ich das wohl auch darf?“ Ich gab ihm diese Erlaubnis, ohne bei der Leitung rückzufragenl So konnten immer wieder kleine Unsicherheiten geklärt werden. Bei der Rückschau über die 25 Jahre bin ich sehr dankbar dass ich diese Zeit im Kloster mittragen durfte. Noch immer bin ich für den Blumenschmuck in Kirche und Haus zuständig, eine Arbeit die mir sehr viel Freude bereitet.

Diese Räume liegen mir am Herzen. Ich erfahre eine grosse Wertschätzung von der Gemeinschaft, den Gästen und vielen Kirchenbesuchern. Es beeindruckt mich ausserdem, wie offen die Brüder und Schwestem auf Menschen zugehen und dass beim Gespräch mit den Gästen nicht Fragen über Konfession und Glaube im Vordergrund stehen. Alle sind wíllkommen. So sind über die Jahre viele gute Beziehungen entstanden. Ich hoffe, dass dieses Projekt noch lange weiter geführt werden kann.

Maria Schatz, zuständig für den Blumenschmuck im Kloster und freiwillige Mithelferin an verschiedenen Anlässen

 

 

Zum Jubiläum 25 Jahre „Kloster zum Mitleben“

1991 verwirklichten die Kapuziner in Rapperswil ein offenes Kloster zum Mitleben. Sie erprobten und verwirklichten neue Gebetsformen und öffneten das Kloster auf die Stadt und die Umgebung hin.

Es entstand das offene Kloster zum Mitleben, welches heute unter anderem auch Exerzitien, spirituelles Wandern und Meditationstage sowie geistliche Begleitung anbietet.

Im Rahmen des Jubiläums werden von Februar bis September 2017 unterschiedliche Beiträge von Beteiligten veröffentlicht. …