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Heimatliche Alphornklänge lassen die Klostermauern erzittern? Ist das der neue Kapuzinerstil, um die Brüder zum Gebet zu rufen?

Nein, Othmar Arnold, gegenwärtig Langzeitgast im Kloster zum Mitleben, hat andere Gründe das Alphorn zu spielen. Einerseits ist die Menzingerschwester Ursula Raschle für vier Tage ins Kloster gekommen. Sie räumt gegenwärtig ihr neues Zimmer im Kapuzinerkloster ein. Ab dem 30. Mai wird sie definitiv zur Rapperswiler Klostergemeinschaft gehören und hier wirken. Vorher will sie sich jedoch noch etwas auf den Pilgerweg nach Santiago di Compostela begeben.

Für den Kapuziner Nikodem Röösli heisst es nun definitiv Abschied zu nehmen. Der Einsiedler und Spiritual vom Gubel hat bisher juristisch zum Kloster Rapperswil gehört. Neu gehört er zum Kapuzinerkloster in Schwyz und wird später seine Klause in Rigi Klösterli bewohnen. Der dritte und letzte Grund ist der Namenstag vom Kapuziner Erwin Benz. Er arbeitet im Sonnenberg in Baar, einem heilpädagogischen Schul- und Beratungszentrum, und gehört auch zu der Rapperswiler Brüderschar. Darum, lieber Othmar, nur weiter so – die Geschwister am Endingerhorn haben zu feiern!

Othmar bringt Br. Erwin (links) und Br. Nikodem ein Ständchen.

Quizfrage: lacht sie wegen den Geschwistern, die sie erwarten oder wegen dem wunderbaren Ort am Zürichsee?

Er wartet darauf sich endlich wieder in der Einsamkeit tummeln zu können.

Regelmässig kommt Br. Erwin in seinem Kloster auf Besuch. Leben tut er in der Blindenschule in Baar.