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Am 4. Oktober war Festgottesdienst zu Franziskus – diesmal mit dem Festprediger Br. Kletus Hutter, welcher nach vier Jahren in anderen Klöstern seit Kurzem wieder zurück in Rapperswil ist.

Br. Kletus sprach in seiner Festpredigt über die Statue des Hl. Franziskus in der Klosterkirche. Er erzählte, wie ihn diese Statue jedesmal faszinierte, wenn er das Chlösterli besuchte, schon lange vor seiner Zeit hier im Kloster. Ihm fiel auf, dass Franziskus das Kreuz nicht immer in den Händen hielt und die Augen des Franziskus daher auf die Hände gerichtet waren. Bei einer Putzaktion im Kloster kam das Kreuz zum Vorschein und ein ehemaliger Mitbruder erinnerte sich daran, dass dieses Kreuz eigentlich in die Hände der Franziskusstatue gehöre – wo es dann auch wieder hingelegt wurde. So sinnierte Br. Kletus, dass wohl beides wichtig ist im Leben eines jeden Menschen: die Spiritualität (welches das Kreuz in Franziskus Händen symbolisiert) UND das tatkräftige Anpacken – so beispielsweise das „Vater unser“ beten UND den Nachbarn fragen, ob er etwas von der Bäckerei benötige. Franz von Assisi hat dies vorgelebt, indem er immer wieder Rückzugsorte aufgesucht und seine Spiritualität gelebt UND tatkräftig Aussätzige und Bettler unterstützt und ihnen geholfen hat.

Aufgrund der Corona-Situation gab es im Anschluss an den Gottesdienst weder einen Apéro noch das traditionelle Spaghettiessen. Jedoch ermunterte der Guardian, Br. Norbert Zelinka die Gottesdienstbesucher, einen der vielen bereitgestellten Kürbisschnitze mitzunehmen. Wenn dann zuhause die Kürbissuppe genossen werde, könne man sich ja vorstellen, dass vielleicht zu derselben Zeit in einem anderen Zuhause ebenfalls eine Klosterkürbis-Suppe gegessen werde, was ja auch Verbundenheit schaffen könne.