courtesy
Zum Glück gibt es noch die alten Holzleitern!
Zum Glück gibt es noch die alten Holzleitern!

Ungemütlich eng ist es auf der Bahre. Ich liege wie gefesselt. Vier Feuerwehrmänner in voller Montur sind am Schwitzen. Ob es mein Gewicht ist, die sommerliche Hitze oder die feuerfeste Kleidung? Wohl alles zusammen. Der Weg ist weit bis zum eben aufgestellten Notspital auf dem Platz vor dem Schwanen. Über uns surrt eine der beiden Helikopter-Drohnen wie ein Schutzengel, damit wir unser Ziel gut erreichen.

Zum Glück ist das hier eine gut vorbereitete Übung im Kapuzinerkloster. Erst ausserhalb der Klostermauer und bei der anschliessenden Besichtigung wird mir der grosse Wagen- und Materialpark bewusst. Doch sind die Türen und Tore des Klosters zu klein für diese Riesen. Gerettet wurde ich mit einer alten Holzleiter. Die Riesen konnten nur aus der Ferne winken.

Die Übung ging von einem grossen Brand aus, wie er heute wohl kaum mehr möglich ist – iin jedem Zimmer ist ein Brandmelder und so kann früh eingegriffen werden. Für die Feuerwehr wohl zu früh. Berühmt und berüchtigt ist Sr. Rosmarie Sieber. Als in einem Sprechzimmer nachts eine vergessene Kerze einen Brand auslöste, hatte sie diesen gelöscht, bevor die Feuerwehr im Kloster war. Diese konnte nur noch die gekonnte Löschung feststellen und schwärmt von Rosmarie als der Feuerwehrfrau vom Kapuzinerzipfel. Dies ist ja ein guter Ruf. Waren doch die Kapuziner schon bekannt als die erste Feuerwehr von Paris.

Br. Paul Meier scheint es ja recht erwischt zu haben ...

Br. Paul Meier scheint es ja recht erwischt zu haben …

Zum Glück gibt es noch die alten Holzleitern!

Zum Glück gibt es noch die alten Holzleitern!

Zum Glück kann er mit dem verletzten Arm noch auf die Leiter.

Zum Glück kann er mit dem verletzten Arm noch auf die Leiter.

Sie kommen nicht hinein. Zu gross.

Sie kommen nicht hinein. Zu gross.