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Auch Kapuziner leben nicht nur von der Liebe allein. Und das Beten füllt den Magen nicht. Wie die meisten Menschen gehen die Brüder deshalb arbeiten. Br. Patrik Schäfli, der diesen Herbst neu zur Rapperswiler Gemeinschaft gestossen ist, wird in Wangen SZ und in Nuolen einen weiteren Arbeitsort finden. Wie alle Rapperswiler Geschwister wird er auch im Kloster zum Mitleben mitwirken. Hier ein Zeitungsbericht aus dem March-Anzeiger vom 30. November 2016.

 

Im Seelsorgeraum Wangen/Nuolen arbeitet ab Dezember Bruder Patrik Schäfli mit. Der Kapuziner vom Kloster Rapperswil wird mit Pfarrer Gebhard Stolz und Pastoralassistentin Erika Rauchenstein als priesterlicher Mitarbeiter tätig sein. In der Seelsorge-Einheit Wangen/Nuolen hat sich in den letzten Monaten viel getan, schreibt Pfarrer Gebhard Stolz aus Wangen. Seit August fehlte in Nuolen ein Priester, nachdem Pater Robert Camenzind als Pfarreiverantwortlicher verabschiedet wurde. Nun schliesst der Kapuzinerbruder Patrik Schäfli diese Lücke.

Er wird als priesterlicher Mitarbeiter in Nuolen wirken, ebenso auch zur Entlastung von Gebhard Stolz in Wangen. Es werden 30 Stellenprozente sein, die Entlohnung wird zu gleichen Teilen von den beiden Kirchgemeinden getragen. Unterstützt darin werden die Priester von der Theologin Erika Rauchenstein, die seit zwei Jahren ebenfalls in beiden Dörfern tätig ist. Pfarrer Gebhard Stolz wird ungeachtet seines Alters, er ist Jahrgang 1942, bis auf Weiteres als Pfarr-Administrator beider Pfarreien fungieren.

Ebenfalls stark unterstützt werden Stolz und Schäfli von Bruder Patrik Schäfli. Dieser ist 1974 dem Kapuzinerorden beigetreten. …

Schäfli schreibt in seiner Vorstellung, dass er ursprünglich ein St. Galler ist. Er wurde 1952 geboren. Nach der Matura studierte er Theologie in Fribourg und Solothurn. Bereits 1974 ist er dem Kapuzinerorden beigetreten und hat unter anderem in Altdorf, Luzern und Schwyz während mehreren Jahren gewirkt. Er war in der Pfarreiseelsorge, bei der Jugend, im Spital und in Altersheimen tätig, (eing/am).