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Br. Hans hält Ausschau.
Br. Hans hält Ausschau.

 

Am Morgen sieht man Sr. Ursula mit schwerem Gepäck zum Bahnhof eilen. Zur Essenszeit am Mittag stehen Br. Paul und Yolanda Bärtschi auf der Terrasse an der Sonne – und verschmitzt äugt Br. Hans beim verborgenen Hinterausgang auf den Weg.

Nein, es brennt nicht und man würde vergebens auf die Feuerwehr warten. An gewissen Tagen der Fastenzeit geht die Gemeinschaft ins evangelische Kirchenzentrum zur Fastensuppe, welche auch dieses Jahr wieder sehr fein geraten ist.

Br. Paul und Yolanda Bärtschi

Br. Paul und Yolanda Bärtschi

Die Schnellen müssen nach dem Mittagsgebet auf die Langsameren warten, was bei diesem Wetter kein Übel ist.

Br. Hans hält Ausschau.

Br. Hans hält Ausschau.

Im Sommer wird das hintere Tor von den Badenden genutzt. Bei Br. Hans sieht das nun nicht nach einem Sprung ins Wasser aus. Hans kennt einfach die Abkürzung zu den reformierten Mitchristen.

Weg beim hinteren Tor.

Weg beim hinteren Tor.

Um das Kloster führt ein öffentlicher Weg und dieser trennt die Klostermauern vom Zürichsee. Beim hinteren Tor haben die Brüder und Schwestern einen eigenen Zugang in kühle Nass.

Fastensuppe mit Gewürz.

Fastensuppe mit Gewürz.

InsiderInnen wissen, dass Br. Adjut auch auswärts nicht ohne sein spezielles Gewürz anzutreffen ist. Der ehemalige Indonesienmissionar hat sich einige südländische Gewohnheiten beibehalten.

Sr. Ursula war bei der Fasten-Suppe nicht anzutreffen. Sie ging für eine Woche in die Fasten-Exerzitien. Das bedeutet wenig essen und noch weniger sprechen, schweigen also.