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Begrüssung 1. Oktober
Begrüssung 1. Oktober

Eröffnung 1.10.2015

und Namenstag unserer Generaloberin. Grosses Fest also!

Kurz vor 7 Uhr a.m. strömen die Schwestern schweigend von allen Seiten herbei und stellen sich barfuss draussen auf für die Prozession in der Kirche. Alle sind sonntäglich gekleidet – ausser mir, o Schreck.

Ganz vorne ist die Kreuzträgerin. Hinter ihr die drei Schwestern mit den drei Schalen für Haradi. Wir andern tragen kleine Öllampen in der Hand. Geduldig warten wir auf den Priester. – 7.15 / 7.30 noch ist der Kanzler der Christ-Universität, der den Gottesdienst feiern soll nicht in Sicht. (Er hätte um 6.30 hier sein sollen!) Ich nutze die Gelegenheit, um mich in „Gala“ zu stürzen.

Um 7.40 Uhr trifft der Priester ein. Er ist im Verkehr stecken geblieben ist. Mit indischer Verspätung beginnen wir den Gottesdienst. Die indischen Schwestern verstehen es wunderbar mit Symbolen, wie Licht und Blumen, zu feiern. Alle unsere Öllampen werden auf einen mehrstöckigen Ständer gestellt. Der Gottesdienst ist schlicht, mit gehaltvollen Liedtexten und dem wunderschönen Haradi: Ehrerbietung bei der Doxologie.

Nach einem festlichen Namenstag-Frühstück zu Ehren unserer Generaloberin, versammeln wir uns um 9 Uhr vor dem Vortragssaal. Welche Überraschung! Festlich gekleidete junge Schwestern erwarten uns zur Begrüssungs-Zeremonie. Allen wird ein gelber Farbsteifen und ein roter Punkt aufgemalt.