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Besuch indischer Gemeinschaften

Ein Höhepunkt für uns ist der Besuch verschiedener Schwesterngemeinschaften. Ich entdecke den Pioniergeist unserer ersten Schwestern. Sie setzen sich ein für die Ärmsten der Gesellschaft. In Rimangere werden Patienten mit Schlangenbissen behandelt. Das trifft gewöhnlich die ärmsten Leute der Naturstämme des Nordens, welche im Wald oder auf den Feldern arbeiten. Die Behandlung ist sehr teuer bis 20‘000 Rupies, welche die Leute nicht zahlen könnten. Sie werden dort gratis behandelt. Die Kirchgemeinde vor Ort unterstützt das Projekt. Wir Schwestern der europäischen Provinzen unterstützen das Projekt durch Fundraising.

Der zweite Kurz-Besuch unserer Gruppe gilt einem Schulprojekt zu dem 120 Dörfer zählen. Innerhalb eines Monats besuchen die 3 Schwestern und die Laien-Mitarbeiter alle Dörfer. Arbeiten mit den Kindern und Erwachsenen um ihre Lebenssituation zu verbessern. Alle lernen ihre Wünsche an die Dorfgemeinschaft zu formulieren und lernen, wie sie diese umsetzen können. In einem Frei-Internat, können Mädchen aus den „Nordstämmen“ wohnen und einen Beruf erlernen.

Zum Abschluss des Tages besuchen wir eine Seidenspinnerei. Sehr interessant zu sehen. Doch stellen sich mir viele Fragen: Frauenarbeit! – Verdienstmöglichkeit oder Ausbeutung unter recht schlechten Bedingungen?
Überhaupt frage ich mich: Indien ist ein sehr fruchtbares Land. Es müsste keine solch grosse Armut geben. Es gibt sehr viele reiche Inder. Ist es Mangel an Solidarität? Korruption? Mangel an Bildung? Noch viele andere Fragen bewegen mich. Das würde hier den Rahmen sprengen.

Gemeinschaften Indien 15 045

Besuch in einer Seidenspinnerei

Gemeinschaften Indien 15 014

In der Mitte ist unsere Ärztin