courtesy

Und los geht’s – auf Indisch

5.30 Tagwache – 6.00 Morgenlob: manchmal Englisch, Deutsch, Spanisch, Italienisch, je nach Vorbereitungsgruppe

6.30   Eucharistiefeier mit unterschiedlichen Klängen / manchmal mit afrikanischen Rhythmen, mit indischen Ritualen etc. / anschliessend Frühstück

8.30 – 10.30 Vorlesung, diese geht fast durchgehend ohne Pause oder kreativer Aktivitäten, alles auf Englisch. Das ist eine rechte Herausforderung

10.30 – 11.00 grössere Pause

11.00 -12.30 pausenlose Vortragszeit. Gleich anschliessend Mittagessen: mild für die Einen, scharf für die Andern (Buffetbetrieb). Wer fertig ist wäscht sein Geschirr selber ab. Dazu stehen 4 Becken bereit: 1 vorwaschen, 2 mit Seife waschen, 3 spülen und 4 nochmals spülen. Das Wasser ist meistens kalt. Es geht trotzdem.

13.15 – 14.30 Mittagspause. Diese wird meistens benutzt, um die eigene Wäsche zu waschen, Mails abzurufen, oder Berichte zu schreiben.

14.30 – 16.00 Vorlesung

16.00 – 16.30 Pause

16.30 – 17.30 Vorlesung

17.30 – 18.30 Pause

18.30 – 19.15 Abendgebet: es war gedacht, dass wir dies in Gruppen machen. Die Dozenten, die wir bis jetzt hatte, wollen es anders: Psalmen auf Videos und Video-Katechese – kaum etwas Stille dazwischen!!!

19.15 – danach freie Gestaltung des Abends. An den ersten zwei Abenden traf ich mich mit der Mitschwester aus Deutschland. Am 2. Morgen hatten wir das Morgenlob und die Messe zu gestalten. Ich habe gewagt die Lesung auf Englisch vorzutragen! Die andern Abende habe ich Berichte geschrieben für die Homepage. Das ist nicht so einfach. Manchmal funktioniert das Internet, manchmal nicht. Je nach Ort ist die Signalstärke sehr schwach.

Mit der Elektrizität ist es auch so eine Sache. Des Öftern, mitten in einem Vortrag fällt der Strom aus, d.h. die Apparate verstummen, das Mikrofon schweigt, (das Mikrofon ist wichtig für die Spanisch-Übersetzerin). Meistens muss der Techniker handeln, der gewöhnlich vor dem Saal sitzt – das bedeutet, die Inder sind sich das gewohnt.

Der „freie“ Sonntag ist noch speziell: der Unterschied zum Alltag – die Laudes um 6.00 ist privat. Die Sonntags-Eucharistie ist um 6.30, wie schön!

Nun wisst ihr so in etwa wie bei uns ein Tag aussieht.