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Nun sind sie vorbei, die Sommerferientage und vielleicht ergeht es dir jetzt so, wie es Andrea Sailer in einer Kolumne beschrieben hat:

„Das Geld ist weg, die Reisetasche ist prall vollgepackt mit Ramsch und Krimskrams und farbigem Gerümpel, das eines Tages, vielleicht im kommenden Winter schon, anfängt, liebenswerte Erinnerung zu werden. Man wird anschauen, sich vielleicht an einen anderen Menschen lehnen, und sagen: Weißt du noch? Das war damals, da waren wir am Meer, da haben wir die Pyramiden gesehen, da haben wir gegrillten Fisch an Stäbchen gegessen, da lagen wir im Sand unter Palmen, da haben wir die Sonne rot im Meer versinken gesehen – auch wenn es nicht Capri war. Das wird dann keine Rolle spielen. Es ist überall die gleiche Sonne, auf der ganzen Welt, es ist die einzige, die wir haben. Auch wenn wir ihre Strahlen manchmal lieber woanders spüren. (…) Wenn sie daheim ein bisschen für uns scheint, sind wir dankbar. Und sehen in ihr ein weiters, immer gleiches Bild. Das Bild von Heimat. Und schicken für den Rest des Jahres wieder unsere Seele in Urlaub, indem wir denken, träumen und erinnern. Und das kann auch sehr schön sein.“

In diesem Sinne wünsche ich dir ein gutes Ankommen in deinem Alltag.