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Zukunft bauen
Zukunft bauen

Die Kapuziner haben Umbrüche vollzogen und planen neue Formen. Br. Damian Keller informierte den Freundeskreis des Kapuzinerklosters in Rapperswil.

Gut dreissig Menschen besuchten den ersten Anlass des Freundeskreises des Kapuzinerklosters in Rapperswil. Der Vereinspräsident Patrick Sommer wollte etwas über die Zukunftsperspektiven der Kapuziner in der deutschsprachigen Schweiz wissen und hatte deshalb den Projektleiter Br. Damian Keller der Oase W fürs Kapuzinerkloster Wesemlin eingeladen. Der Kapuziner zeigte auf, dass diesbezüglich in den vergangenen Jahren einiges versucht wurde. Davon gab es Projekte, die gescheitert sind wie das Kloster in der Lebensmitte in Solothurn. Andere, wie Rapperswil dies beweist, sind gelungen und leisten ausgezeichnete Aufbauarbeit. Die Oase W im Kapuzinerkloster Wesemlin in Luzern zeichnet sich einerseits durch das klosternahe Wohnen, den spirituellen Klostergarten wie auch neue Seelsorgeformen aus. Daneben wird mit einer Ärztegemeinschaft für eine Gruppenpraxis sowie mit einer Gruppe verhandelt, die ein Sterbehospitz aufbauen möchte. Doch sei das Wichtigste an diesem Projekt, so Br. Damian Keller, dass eine offene und lebendige Brüderschar den Ort belebe.