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Deutschschweiz

Kapuzinerkloster Rapperswil

Kloster vom See 3
Kapuzinerkloster Rapperswil

Mit verschmitztem Lächeln und wachem Blick kommt uns der 90-jährige Bruder im braunen Habit entgegen, leicht schief läuft er durch den Gang im Kloster Rapperswil. Mit ruhiger Hand zündet er im Besuchszimmer die Kerze an. Wie muss man sich «Hausmission» vorstellen, seine Aufgabe in Zürich?

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Nein, das gibt nun keine Installation; auch wenn Kunstbeflissene diesen Eindruck erhalten könnten. Besen haben eine doppelte Putz-Funktion. Manchmal kehren sie Böden und entfernen Spinnennetze von den Wänden. Manchmal müssen sie auch selber geputzt und dann im Freien getrocknet werden.

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Es gibt ja verschiedene Gründe, wieso die einzelnen Geschwister des Klosters zum Mitleben in der Nacht aufstehen. Eines der Highlights ist gewiss der Monduntergang über dem Zürichsee. Okay, es gibt Leute, die sich gerade wegen dem Licht oder dem Vollmond im Bett wälzen. Ob ein solches Mondspektakel wieder mit dem Mond versöhnt?

Mit grossen Augen steht Sr. Rosmarie Sieber an der Türe von Sprechzimmer 3. Da sitzt ein kleiner Vogel auf dem bequemen Stuhl und fordert beharrlich ein Gespräch. Nach Aussprache und Fototermin macht er sich wieder auf den Weg in den wunderbaren Klostergarten.

Kapuziner gehören zu einem Weltorden und ab und zu ziehen sie in eine andere Niederlassung um. Der Zügeltermin ist zumeist im September. Im 2016 gibt es viel Bewegung für die Gemeinschaft in Rapperswil. Die Brüder Adjut Mathis, Eckehard Strobl und Josef Hangartner ziehen ins Kloster Wil. Br. Kletus Hutter geht ins Kapuzinerkloster von Salzburg. Neu nach Rapperswil kommen werden die Brüder Patrik Schäfli, Hesso Hösli und Silvio Deragisch.

Der Zürichsee und der Obersee sind heute vor allem durch den Damm abgetrennt. Geologisch gibt es eine spannende Felsformation, die seit Gletscherszeiten, die Gegend geprägt hat. Darauf stehen heute einerseits Stadtpfarrkirche-Schloss-Kapuzinerkirche und andererseits bildet diese härtere Gesteinsformation die beiden Inseln Lützelau und Ufenau – die grösste Insel der Schweiz. Vor allem von Feldbach her lässt sich diese Eigenschaft besonders gut erkennen.

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„Wer hat im Treppenhaus vor dem Guardianat Kaffee getrunken?“ war die grosse Frage. Die schnelle Antwort ist natürlich: „Der Guardian selber“. Ist er doch bekannt morgens kein Schnellstarter zu sein und nimmt deshalb nach dem Abwaschen oft noch einen heissen Kaffee mit aufs Büro. Doch, Tag für Tag wurde der braune Fleck grösser und bald war er auch im Refektorium zu sehen. So dämmerte es langsam … das scheint ein Rohrbruch zu sein.

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Die jährliches Mitgliederversammlung des Freundeskreises Kloster Rapperswil wurde wie gewohnt zügig  durch den Präsidenten abgehandelt, so dass die Gäste schnell zum gemütlichen Teil wechseln konnten. Zum ersten Mal seit dem Bestehen des Freundeskreises meinte es das Wetter nicht gut mit uns.  Dies tat der guten Stimmung jedoch überhaupt keinen Abbruch.

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Der Klostergarten des Kapuzinerklosters gilt als grösste landwirtschaftliche Fläche der Stadt Rapperswil. Nein. Bauern sind die Geschwister deshalb nicht. Doch lässt sich zu jeder Jahreszeit einiges entdecken. Hier einen Einblick in den Start des Monats Juni.

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Jedes Jahr gehen die Geschwister, Angestellten und Freiwilligen des Klosters zum Mitleben auf eine tägige Reise. Dieses Jahr führte diese zum Benediktinerkloster Mariastein, dessen Ursprungskloster in Beinwil auf dem Passwang, das heute ökumenisch organisiert neue Wege des Ordenslebens geht, und zum Abschluss ins Kapuzinerkloster nach Olten.

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