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Deutschschweiz

Kapuzinerkloster Rapperswil

Kloster vom See 3
Kapuzinerkloster Rapperswil

In Schweizer Kapuzinerklöstern ist es üblich am Sonntagabend zusammenzusitzen, die Woche gemeinsam abzuschliessen. Rekreation ist der interne Fachbegriff: sich wieder neu schaffen (lat.).

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Tagelang wurden im Klostergarten Bohnen gepflückt, abgefädelt, gewellt und eingefroren. Auch ganz frisch auf dem Tisch waren Sie eine Delikatesse und mundeten allen.

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Eigentlich leitet die umtriebige Schwester gerade eine spirituelle Wanderwoche im Kloster zum Mitleben in Rapperswil. Welch Überraschung als eine Teilnehmerin nach drei Stunden wandern eine Flasche Rimus aus dem Rucksack zieht. Seit genau fünfzig Jahren ist Ursula Raschle Ordensschwester.

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Eine Kapuzinerkirche ist üblicherweise keine Pfarreikirche und so kommt es sehr selten vor, dass jemand in der Klosterkirche getauft oder beerdigt wird. Eine Kapuzinerkirche ist zuerst einmal ein Ort des Gebetes. Manchmal gibt es begründete Ausnahmen und Geschwister sowie GottesdienstbesucherInnen erleben eine Taufe im Sonntagsgottesdienst.

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Mit verschmitztem Lächeln und wachem Blick kommt uns der 90-jährige Bruder im braunen Habit entgegen, leicht schief läuft er durch den Gang im Kloster Rapperswil. Mit ruhiger Hand zündet er im Besuchszimmer die Kerze an. Wie muss man sich «Hausmission» vorstellen, seine Aufgabe in Zürich?

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Nein, das gibt nun keine Installation; auch wenn Kunstbeflissene diesen Eindruck erhalten könnten. Besen haben eine doppelte Putz-Funktion. Manchmal kehren sie Böden und entfernen Spinnennetze von den Wänden. Manchmal müssen sie auch selber geputzt und dann im Freien getrocknet werden.

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Es gibt ja verschiedene Gründe, wieso die einzelnen Geschwister des Klosters zum Mitleben in der Nacht aufstehen. Eines der Highlights ist gewiss der Monduntergang über dem Zürichsee. Okay, es gibt Leute, die sich gerade wegen dem Licht oder dem Vollmond im Bett wälzen. Ob ein solches Mondspektakel wieder mit dem Mond versöhnt?

Mit grossen Augen steht Sr. Rosmarie Sieber an der Türe von Sprechzimmer 3. Da sitzt ein kleiner Vogel auf dem bequemen Stuhl und fordert beharrlich ein Gespräch. Nach Aussprache und Fototermin macht er sich wieder auf den Weg in den wunderbaren Klostergarten.

Kapuziner gehören zu einem Weltorden und ab und zu ziehen sie in eine andere Niederlassung um. Der Zügeltermin ist zumeist im September. Im 2016 gibt es viel Bewegung für die Gemeinschaft in Rapperswil. Die Brüder Adjut Mathis, Eckehard Strobl und Josef Hangartner ziehen ins Kloster Wil. Br. Kletus Hutter geht ins Kapuzinerkloster von Salzburg. Neu nach Rapperswil kommen werden die Brüder Patrik Schäfli, Hesso Hösli und Silvio Deragisch.

Der Zürichsee und der Obersee sind heute vor allem durch den Damm abgetrennt. Geologisch gibt es eine spannende Felsformation, die seit Gletscherszeiten, die Gegend geprägt hat. Darauf stehen heute einerseits Stadtpfarrkirche-Schloss-Kapuzinerkirche und andererseits bildet diese härtere Gesteinsformation die beiden Inseln Lützelau und Ufenau – die grösste Insel der Schweiz. Vor allem von Feldbach her lässt sich diese Eigenschaft besonders gut erkennen.

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