Kloster

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Ein Fest im Kloster


Am Samstag, 24. Januar herrschte schon am Vormittag ein emsiges Treiben im Kloster. Im Refektorium reihte sich schön gedeckt Tisch an Tisch, auf dem Herd köchelte die Gulaschsuppe, der Racletteofen und das Fonduegeschirr waren bereit zum Einsatz. Aber was gab es denn da zu feiern, dass so viele Gäste erwartet wurden? Es war der 50. Geburtstag des Guardians Br. Ädu. Die nachfolgenden Bilder geben einen Eindruck dieses fröhlichen und stimmigen Festes.

angeregte Gespräche beim Apero
der Raclette-Stand
bunt gemischte Tischrunde
angeregte Gespräche
Ädu - bei der Festrede..?
auch der Provinzial feierte mit
ein Dessertbuffet zum schlemmen
Ursula wusste gar manches von Br. Ädu

Werkspionage im Atelier


In den vergangenen Tagen konnte man Sr. Rosmarie Sieber im Atelier sehen. Konzentriert war sie über Kerzen gebeugt. Da entstehen die ersten Weihnachtskerzen 2014. Das neue Sujet kann natürlich noch nicht veröffentlicht werden. Das wäre noch zu früh. Doch lässt sich einiges erahnen, wenn man die Fotos genauer betrachtet.

Die Arbeit scheint Sr. Rosmarie Sieber Spass zu machen.
Das letzte Detail muss stimmen - auch bei der Verpackung.
Und natürlich auch die Ästhetik stimmt.

Bilder für einen Exerzitienprozess


Br. Remigi Odermatt bietet regelmässig, zusammen mit Sr. Esther Caldelari, Exerzitien mit durchgehendem Schweigen an. Bevor wieder eine Exerzitienwoche startet hat er den herbstlichen Garten in Ordnung gebracht. Im Herbst, wenn alles geerntet ist, muss Altes gehäckselt werden, damit im Frühling wieder Neues wachsen kann. Vielleicht ist das auch ein Bild für einen Exerzitienprozess. In der Stille vor Gott muss Altes verdaut und versöhnt werden, damit das Leben fruchtbar weitergehen kann.

Auch mächtige Pflanzen sterben im Herbst ab.
Eigentlich hätte ich da mehr Wurzelwerk erwartet.
Prozessen muss manchmal nachgeholfen werden.
Das ist erst die Grundlage für Neues wachsen.

Freudiger Sonnengesang im ruhigen Herzen der Altstadt


Normalerweise herrscht Stille im Rapperswiler Kloster der Kapuziner. Doch zum Namenstag Franz von Assisis am Samstag präsentieren sie eine musikalische Lesung und freuen sich auf viele Gäste.

Im lauschigen Innenhof des Kapuzinerklosters ist es ruhig. Die Seepromenade ist zwar nur wenige Treppenstufen entfernt – doch hier tickt Zeit langsamer und stiller. Autos scheinen weit weg vorbeizufahren, und selbst die Vögel in den alten

Bäumen zwitschern seltsam leise.

Hier geht es zum PDF der Zeitung "Die Südostschweiz".

Franziskus wird gefeiert


Am letzten Oktober-Wochenende wurde Franziskus gefeiert, mit einem Tanzgottesdienst am Freitag Abend und einem Festgottesdienst am Sonntag. Den anschliessenden Spaghettiplausch genossen die Besucher sichtlich und dies bei allerschönstem Spätsommerwetter.


Am Samstag, 4. Oktober 2014 um 18 Uhr folgt mit der Aufführung „Franziskus dr Maa vo Assisi“ der Abschluss der diesjährigen Festivitäten zu Franziskus.

Koch Bernhard ist bereit für den grossen Andrang
Auch Festprediger F.X. Hiestand geniesst die Rapperswiler Sonne
Bereit für die Gäste
die fleissigen Helfer
in gemütlicher Runde
Franziskusfest 28. Sept. 14-26.jpg
nach fast getaner Arbeit...

Waschtag


Was passiert, wenn die Gäste ausgezogen sind? Die Geschwister des Klosters liegen gut getarnt in den Hängematten ....

Die Farben müssen natürlich zusammenpassen.
Welcher Duft wird sich nun in der Wäsche durchsetzen?
Nun weiss man, wieso im Garten Drähte gespannt sind.

Wenn der Sturm tobt


Faszinierend sind Gewittertage im Kapuzinerkloster Rapperswil. Das Wasser peitscht an die Fenster und man sieht durch das Fenster nur noch einen Wasserfall. Zum Glück ist das Kloster dicht. Die Kehrseite dieser Medallie ist die starke Belastung der Frontmauern wie auch des Holzes in den Innenhöfen.


Bei bestem Wetter konnten nun die Restaurationsarbeiten gestartet werden. Fensterläden werden abgehängt und sollen später im Trockenen wieder restauriert und frisch angemalen werden. Bei den Mauern geschiet das in diesen Tagen und wir hoffen, dass die Sonne und das trockene Wetter den Malenden hold bleibt.

Die Stürme haben an der Mauer Zeichen hinterlassen.
Ein Arbeitsplatz an der Sonne ...
Selbst die Sonnenbrille darf bei dieser Arbeit nicht fehlen.
Hinter den Fensterläden haben Spinnen viel Schmutz hinterlassen.

Begegnung im Klostergarten


Die bange Frage stellte sich bei der Vorbereitung zum offenen Klostergarten: werden die Wetterprognosen halten, was sie versprechen, wird es möglich sein, den offenen Klostergarten wirklich auch im Freien zu geniessen? Eine durchaus ernst zu nehmende Frage in diesem regenreichen Sommer.


Die nachstehenden Bilder zeigen, dass sich das Wetter und der Klostergarten von seiner allerschönsten Seite gezeigt haben. Die vielen Besucher bestaunten den Klostergarten und verweilten im Klostercafé oder genossen einen fruchtigen Drink an der Klosterbar.

Bruder Paul heisst die Gäste willkommen
das Klosterlädeli im Freien
grosse und kleine Gäste
an der Fruchtsaftbar
der Frischmacher
Kaffee und Kuchen stehen bereit
bei der Klosterführung
Im Klostercafé

Ferienparadies Kloster


"Immer mehr auch junge Menschen machen Klosterferien. Dort laden sie ihre Batterien auf. Das Kloster sei dafür viel tauglicher als teure Wellnesshotels, finden viele", ist auf der Homepage von srf.ch zu lesen. "Besonders hoch im Kurs: das Kapuzinerkloster Rapperswil. Dort sind die Gäste in den Alltag der Klosterbrüder eingebunden. Viele von ihnen infizieren sich dabei mit dem Klostervirus, wie die 24 Stunden-Input-Reportage zeigt." Hier kann die Reportage von Karoline Thürkauf gehört werden.

Da beginnen sich Berge zu türmen ...
In den Gängen stehen Wanderschuhe in Reih und Glied.
Aha, geschaffte PilgerInnen bei der Stärkung.
Zum Glück sprachen die PilgerInnen nicht nur flämisch!

Pilger im Kapuzinerkloster Rapperswil


Das Klösterli am Endingerhorn hatte eine lange Tradition mit Pilgeraufnahme. Bis vor einigen Jahren gab es sogar ein eigenes Pilgerzimmer im Kapuzinerzipfel. Nun gibt es aber eine wunderbare Pilgerherberge (www.pilgerherberge.ch) in der Rosenstadt; gut hundert Meter vom Kloster entfernt. Darum nimmt das Kloster keine Pilger mehr auf und weist ihnen den Weg zur Pilgerherberge. Im Juli 2014 gab es eine kleine Ausnahme von dieser Regel. Eine grosse Gruppe von Jugendlichen einer belgischen Diözese auf dem Pilgerweg von Ulm nach Einsiedeln machte Zwischenhalt im Klösterli und übernachtete mit Matten und Schlafsäcken im Säli.

Fürio, Hilfe, es brennt im Klösterli


Ungemütlich eng ist es auf der Bahre. Ich liege wie gefesselt. Vier Feuerwehrmänner in voller Montur sind am Schwitzen. Ob es mein Gewicht ist, die sommerliche Hitze oder die feuerfeste Kleidung? Wohl alles zusammen. Der Weg ist weit bis zum eben aufgestellten Notspital auf dem Platz vor dem Schwanen. Über uns surrt eine der beiden Helikopter-Drohnen wie ein Schutzengel, damit wir unser Ziel gut erreichen.

Zum Glück ist das hier eine gut vorbereitete Übung im Kapuzinerkloster. Erst ausserhalb der Klostermauer und bei der anschliessenden Besichtigung wird mir der grosse Wagen- und Materialpark bewusst. Doch sind die Türen und Tore des Klosters zu klein für diese Riesen. Gerettet wurde ich mit einer alten Holzleiter. Die Riesen konnten nur aus der Ferne winken.

Die Übung ging von einem grossen Brand aus, wie er heute wohl kaum mehr möglich ist - iin jedem Zimmer ist ein Brandmelder und so kann früh eingegriffen werden. Für die Feuerwehr wohl zu früh. Berühmt und berüchtigt ist Sr. Rosmarie Sieber. Als in einem Sprechzimmer nachts eine vergessene Kerze einen Brand auslöste, hatte sie diesen gelöscht, bevor die Feuerwehr im Kloster war. Diese konnte nur noch die gekonnte Löschung feststellen und schwärmt von Rosmarie als der Feuerwehrfrau vom Kapuzinerzipfel. Dies ist ja ein guter Ruf. Waren doch die Kapuziner schon bekannt als die erste Feuerwehr von Paris.

Br. Paul Meier scheint es ja recht erwischt zu haben ...
Zum Glück gibt es noch die alten Holzleitern!
Zum Glück kann er mit dem verletzten Arm noch auf die Leiter.
Sie kommen nicht hinein. Zu gross.

Die ganze Gemeinschaft im Gefängnis


Jedes Jahr gehrt die Klostergemeinschaft zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf einen Klosterausflug. Dieses Jahr durften wir in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg eine äusserst eindrückliche Führung erleben. Statt hinter den Klostermauern erlebten wir eine Zeit hinter Gefängnismauern und waren froh, als sich das Tor wieder für uns öffnete. Eine Schifffahrt auf dem Hallwilersee rundete den stimmigen Ausflug ab.

Vor dem Gefängnistor
Auf dem Weg ins Gefängnis
über dem Hallwilersee
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ein einsamer Wanderer
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Mitgliederversammlung des Freundeskreises


Der Freundeskreis, welchem mittlerweile etwa 150 Personen angehören, trifft sich jährlich im Juni zur Mitgliederversammlung. Der offizielle Teil geht jeweils in Rekordzeit über die Bühne, freuen sich die Anwesenden doch schon auf den anschliessenden Apero und einen feinen Znacht. So war es auch dieses Jahr. Bei schönstem Wetter genossen Freundinnen und Freunde des Klosters zusammen mit der Klostergemeinschaft einen stimmigen Abend mit feinem Essen und den Musikeinlagen der Gruppe „Leila’s Vocal Selection“ .

auf der Klosterterrasse den Sommerabend geniessend
die Gruppe "Leila's Vocal Selection"
Grillmeisterin Sr. Ursula
Nachtessen in zauberhafter Kulisse

Bibelwandertag vom Klosterkreis


Die Mitglieder des Klosterkreises treffen sich im Schnitt monatlich. Durch den Winter trifft man sich oft für die Auseinandersetzung mit franziskanischen Texten. Im Mai begibt man sich auf den Bibelwandertag. Die Impulse unterwegs sprechen ganzheitlich an, Kopf und Körper. Hier einige Impressionen von einem wunderbaren Tag.

Sr. Rosmarie Sieber hat dieses Jahr den Tag kreativ gestaltet.
Die Natur war einfach wunderbar. Schöpfungslieder kamen leicht über die Lippen.
Für müde Menschen gab es Hilfe ....
Der Senior des Klosters, Br. Josef, muss eher gebremst werden.

Kloster Rapperswil 1654


Von unserer Köchin Antoinette Jud bekamen wir einen alten Merian-Stich von 1654. Interessant ist dabei, dass das Kloster früher ein Hufeisen war und nicht in Richtung See, aber in Richtung Hafen ausgerichtet war. Erst die Umbauten des letzten Jahrhunderts haben die Ausrichtung der Gebäude verändert.

Die Stadt Rapperswil um 1654 mit Kloster.

Höhere Fachschule für Anlageunterhalt und Bewirtschaftung


Haben Sie den Guardian vom Kloster Rapperswil auch schon klagen gehört? Nein, nicht über Theologie und Geschwister, sondern über all die praktischen und technischen Fragen, die in einem Kloster zu lösen sind. Soll man am Nachmittag den Geschirrspüler abstellen oder nicht? Wo braucht es welchen Typ von Glühbirnen? Etc.

Um künftig diesbezüglich sachlichere Antworten zu haben, wird nun Br. Andreas Bossart an der Höheren Fachschule eine entsprechende Ausbildung absolvieren. Die Gemeinschaft wünscht ihm viel Freude und dankt ihm.

Diesen Frühling wurde die Terrasse hochdruck gereinigt - mit Erfolg.
Was hat Andreas im Innenhof vor?
Da hat selbst Jesus nasse Füsse bekommen!

Eine frohe Osterzeit wünschen wir


Liebe BesucherInnen dieser Website. Die Klostergemeinschaft wünscht Ihnen die Nähe des Auferstandenen und viele Situationen, die Ihnen ein Halleluia entlocken. Im gemeinsamen Gebet der Geschwister tönt dieses wieder hell und erfreut Herz und Seele. Halleluia!

Ohne Wasser wächst nichts


Schmundzelnd taucht Br. Remigi Odermatt den Sprenger ins Weihwassergefäss, holt aus und segnet mit einem tüchtigen Gutsch Wasser die Gläubigen. "Ohne Wasser wächst nichts", kommentiert er gelassen sein Tun. Er schaut ja auch zum Klostergarten und weiss, wovon er spricht.

Ohne Wasser wächst nichts.
Am Palmsonntag begann der Gottesdienst im Klostergarten.

Sr. Ursula und ihre Brüder


Viele Menschen aus dem klosternahen Umfeld fragen sich jeweils, wieso sich Sr. Ursula Raschle unter den Kapuzinerbrüdern so wohl fühlt. Als sie ihren runden Geburtstag feierte, kamen ihre leiblichen Brüder zu Besuch. Unter Brüdern leben ist nichts Neues für sie. Ihr alles Gute zum Fest!

Das sind nun die leiblichen Brüder und ihre Schwester in rot.

Eine blaue Fahne im Kloster


Die Aufgabe eines Guardians ist sehr vielseitig im Kloster Rapperswil. Es gibt kaum ein Schiff, welches ohne den Segen des Leiters des Kapuzinerklosters ein- oder auch ausfährt. Manchmal winkt das Badetuch auch am Abschied ...

Was soll der blaue Fleck rechts aussen?
Da scheint einer ausser Atem zu sein?!

In Ewigkeit, Amen


Melina Merten erlebte einen Tag im Kloster Rapperswil und schrieb darüber: Früh morgens aufstehen, essen, arbeiten, vier Mal am Tag beten und meditieren, das ist das Klosterleben. Heutzutage ist es nicht üblich, sich für ein Leben im Kloster zu entscheiden. Trotzdem gibt es noch diejenigen, die in den Orden eintreten. Die Autorin Melina Maerten hat einen Tag lang mit den Kapuzinern und den Menzinger Schwestern den Alltag geteilt und alle Vorurteile über Bord geworfen. Hier geht es zum PDF des ganzen Berichtes.

Es wird leichter gekocht als üblich


Zürichsee-Zeitung: FastenZeit. Heute, am Aschermittwoch, beginnt sie, die Zeit,

in der man lernt, auf gewisse Dinge wie Schokolade, Fleisch oder

Alkohol zu verzichten. In den Klöstern hat die Fastenzeit eine

wichtige Bedeutung. Eine Umfrage zeigt auf, wie das Leben in drei

Klostergemeinschaften aussieht. Hier geht es zum PDF.

Ein aussergewöhnlicher Tag im Kloster


Einmal jährlich findet das Klosteressen statt. Zu diesem Anlass sind Behördemitglieder der Stadt, der Kirchen und des Ortsverwaltungsrats sowie weitere das Kloster unterstützende Personen eingeladen.

Während des ausgedehnten Mittagessens findet jeweils ein angeregter Austausch der Brüder und Schwestern mit den Gästen statt. Nebst einem ungeschriebenen Gesetz, was die Sitzordnung betrifft, gibt es weitere, feste Bestandteile dieses Tages: so gehört auch ein Jass mit dem Stadtpräsidenten dazu.

Bereit für die Gäste
Klosteressen 2014
Klosteressen 2014
die Helferinnen und Helfer
Klosteressen 2014
Klosteressen 2014

Nun gibt es zwei Vikare


Bis jetzt war es einfach. Br. Karl Flury war Vikar im Kapuzinerkloster Rapperswil. Das bedeutet, dass er als Stellvertreter des Guardians waltet. In den letzten Tagen hat die Teamkoordinatorin der Seelsorge-Einheit Rapperswil-Jona, Esther Rüthemann, Br. Hans Portmann die Ernennung zum Vikar in der Seelsorge-Einheit Rapperswil-Jona übergeben.

Br. Karl ist und bleibt Vikar im Kloster, Br. Hans ist Vikar der Seelsorge-Einheit. So sollte es dann keine Abgrenzungsprobleme der beiden Vikare geben.

Br. Hans Portmann bekommt von Esther Rüthemann die Urkunde überreicht.

Klosterpforte macht Schule


Soeben kam die Anfrage aus Salzburg, ob es von der Klosterpforte von Rapperswil Bilder geben würde. Diese wären dienlich für die Planung eines neuen Pfortenbereiches.

In Rapperswil wurde die Pforte vor bald vier Jahren umgebaut. Das Ziel war es, aus dem dunkeln Ort einen freundlichen Treffpunkt zu gestalten. Da wo heute der lange Tisch steht, war früher eine Mauer. Nun durch einen Gucker gab es Kontakt zwischen Pförtner und Menschen. Heute ist die Pforte ein Ort der Begegnung

Die Pforte soll ein Ort der Begegnung sein.
Das Kaffee lädt zum Verweilen ein.
Aber auch die Klosterprodukte wollen verkauft werden.

In der Stille liegt die Kraft


Der Alltag in der heutigen Zeit ist hektisch, im Beruf muss man mithalten, für das Privatleben bleibt oft zu wenig Zeit. Es wundert daher nicht, dass sich immer mehr Menschen nach einer Auszeit sehnen, um die Batterien wieder aufzuladen. In unserem Kloster suchen viele Gäste beim Mitleben eine solche Auszeit. Vom Mitleben in unserem Kloster ist in der Schweiz am Sonntag vom 9. Februar zu lesen. Hier geht es zum Artikel.

Ein kleiner Hinweis zum Lesen. Da wo Brüder steht, sind die Schwestern natürlich mitgemeint.

Guardiane und Vikare treffen sich


Einmal im Jahr treffen sich die Leitenden der deutschschweizer Kapuzinerklöster zu einem Austausch im franziskanischen Bildungshaus St. Antonius, Mattli, in Morschach. Von Rapperswil waren die beiden Brüder Karl Flury und Adrian Müller dabei. Karl Flury ist in Rapperswil Vikar und Sekretär des Provinzials. Adrian Müller ist Guardian und im Gremium des Brüderverantwortlichen der Deutschschweiz.

Guardiane und deren Vikare im Austausch.
Br. Karl beim Überarbeiten des Protokolls.
Br. Josef Haselbach war früher Guardian in Rapperswil. Heute im Kloster Wil.
Zurzeit ist der Chor im Mattli farbenfroh.

Harte Jungs leben im Kloster


Oft gibt es in Klöstern währschafte Möbel von guter Qualität, keine Wegwerftische beispielsweise. Diese Kostbarkeiten müssen entsprechend gepflegt werden. Trotz Kälte und wegen Wind wagen sich die beiden Brüder Andreas Bossart und Kletus Hutter nach draussen und schleifen einen Eichentisch aus dem Refektorium, d.h. Speisesaal. Der Lack muss weg, Löcher ausgeschliffen und die Platten gut gereinigt werden. Dann kann wieder neu lackiert werden. So werden diese Tische noch einige hundert Jahre halten.

Ps.: Zur Zeit der Aufnahme war es draussen sechs Grad.

Eingemummt stehen sie an der abgeschraubten Tischplatte und schleifen.
Hin und her ziehen sie die Schleifmaschinen.
Schnappt Andreas nach Atem?
Trotz Wind ist er bis ins Gesicht gezeichnet vom feinen Holzstaub.

Ein geheimnisvolles Loch


Niemand wusste wieso und viele staunten, wieso es im Fenster in Richtung Innenhof ein Loch im Fenster gab. Eines Tages war es da und kein Corpus Delicti war zu finden. Auch ist der Innenhof gegen Aussen sehr gut geschützt. Des Rätsels Lösung kennt bis jetzt noch niemand - ansonsten bitten wir Kundige, es uns zu lösen.

Glücklicherweise gibt es kundige Hände im Kloster. Br. Andreas hat sich der Scheibe angenommen und das Fenster ausgewechselt. Hier einige Bilder dazu ...

Die Scheibe selber ist verdächtig unbeschädigt geblieben.
Der Kitt muss weg.  Dann kann man die kaputte Scheibe herausnehmen.
Exakte Arbeit ist hier gefragt.
Endlich kann das beschädigte Glas herausgezogen werden.

Marke Maria Schetz


Vor zwanzig Jahren hat Maria Schetz erstmals die Adventsdekorationen des Kapuzinerklosters Rapperswil mitgestaltet. Damals tat sie das in Zusammenarbeit mit Br. Paul Mathis, der nun im Kloster Wil zu Hause ist. Seit Jahren ist sie nun alleine verantwortlich für den Kirchenschmuck und andere Kunstwerke im Kloster zum Mitleben in Rapperswil. Wie eh und je tut sie dies in gekonnter Manier und viele Menschen pilgern wegen ihren Gestaltungen regelmässig ins Klösterli. Kenner sagen dann relativ schnell und sicher: "Dieses Werk ist von Maria Schetz, das ist ihr wunderbarer Stil!"

"Naturfarben passen gut in die Kapuzinerkirche", sagt Maria Schetz lachend.
Kirchengestaltung ist auch eine Art des Predigens.
So kann eine Hochzeitsaufrüstung im Juni aussehen.
Mit viel Liebe, auch für's Detail, wird gearbeitet.

Von Chläusen und Bänzen


Der 6. Dezember ist der Gedenktak von St. Nikolaus. Die Rapperswiler Schwestern Rosmarie Sieber und Ursula Raschle zeigen an diesem Tag von ihren Back-Künsten. Morgens wird des Teig vorbereitet und am Nachmittag die Grittibänzen geformt und gebacken. Die Grittimaries dürfen dabei nicht fehlen und jeder Bänz ein Original. Da gibt es einen mit speziellen Hosen, einen mit Mütze, etc. Den Brüdern gratulieren die beiden Menzingerschwestern am 6. Dezember schmunzelnd zu ihren Namenstagen - was aber gar nicht nett ist. Den Chlaus ist nicht unbedingt ein Kosewort.

Zu einem besonderen Tag gehört eine spezielle Tischkultur.
Nüsse und Mandarinen gibt es erst ab Samichlaus.
Ob Ursula wieder zu einem Namenstag gratuliert?

Kunst und Realität


Die Lage des Kapuzinerklosters ist wunderschön und kann auch im Winter zum Sinnen anregen. Hinzu kommen listige Orte im Kloster selber für Menschen mit offenen Augen. Franziska Brandt-Biesler hatte sowohl künstlerisch als auch fotografisch ein Aufmerksames Auge:

Ein Blick in die Schanz, an den Arbeitsplatz des Gärtners.
So sieht der Ort nach Fotoapparat aus.
Die Boyen auf dem Zürichsee laden zum Sinieren ein.
Das Foto selber sieht schon wie ein Aquarell aus.

Kerzen in/an der Oase


Seit Jahren bietet das Kloster zum Mitleben während dem Christkindlimärt in Rapperswil eine Oase an. Menschen bekommen eine Kerze und einen spirituellen Text, machen sich hundert Meter auf den Weg und stellen dann die Kerzen zu einem Stern zusammen. Am Abend leuchtet dieser wunderbar im Klostergarten. Anschliessend kann man sich im Klosterkaffee wärmen und einige Produkte im Lädeli erstehen. Am Abend ist - wie jeden Freitagabend in der Adventszeit die Lichtfeier.

Der Stern - das Werk vieler Menschen an der Oase.
Ein Blick in die Nähe - jede einzelne Kerze trägt zum Stern bei.
Abends kommen viele Menschen zum Staunen und Träumen.
Der Altar bei der Lichtfeier am Abend.

Frieden mit Franz von Assisi


Frieden

war für Franziskus

ein sehr wichtiges Anliegen

Sein Gruss:

„Friede und Heil“

„pace e bene“

drücken dies aus

und

erinnert uns an seinen vielfältigen Einsatz

für den Frieden, an seine stete Versöhnungsbereitschaft.


Angesichts der vielen

Krisen- und Kriegsschauplätzen weltweit

beten wir um Frieden

für die betroffenen Völker.


Wir bitten Gott auch um Frieden

in unseren eigenen Herzen

um selber Werkzeuge des Friedens

zu sein.



Während der Adventszeit findet in der Klosterkirche um 17:45 Uhr ein spezielles Friedensgebet statt.

Ein Bruder in Frankfurt 1


Br. Kletus Hutter von der Rapperswiler Kapuzinergemeinschaft ist für drei Wochen ins Kloster in Frankfurt gegangen. Im Folgenden erzählt er uns von seinen Erlebnissen und Erfahrungen.


Es geht los in Frankfurt

Zugegeben, etwas seltsam war es mir schon zumute, als ich vor der Pforte des Kapuzinerklosters bei der Liebfrauenkirche in Frankfurt stand. So voll bepackt mit grosser Tasche, Rucksack, Laptop und meinem Schwyzerörgeli. Bin ich doch für ein Kurzpraktikum hier angetreten und nicht um in die grosse Stadt auszuwandern. Aber alleine mit viel Gepäck war ich nicht auf dem Platz. Ein Mann mit Bart, warmen schmutzigen Kleidern und seinen Habseligkeiten in Taschen wartete bei den hunderten von Kerzen, die vor der Kirche brannten. Um solche Begegnungen wird es mir in den nächsten drei Wochen gehen. Um die Begegnung mit Menschen, die ihren eigenen Lebensstil pflegen, der für manche von uns unverständlich ist.

Ich bin gespannt, was mich im Franziskustreff erwarten wird. Bruder Wendelin hat den Franziskustreff 1992 in Frankfurt ins Leben gerufen. Es ist ein Ort im Kapuzinerkloster, an dem Gäste für 50 Cent ein reichhaltiges Frühstück erhalten. Von 07.45 Uhr bis 11.15 Uhr ist das ansprechende Lokal Montag bis Samstag für seine Gäste offen. Bewusst wird das Wort Gäste und nicht Klienten benutzt, wie mir der Leiter, Gregor und seine Frau Regina erklären. „Diese Menschen hier werden mit Handschlag begrüsst und bewirtet. Sie bezahlen für ihr Essen und werden respektvoll behandelt. Es herrschen hier auch Regeln, die braucht es.“ Es ist faszinierend, wieviele Freiwillige sich hier engagieren. Hier spielt sich Kirche ab, das spüre ich sofort. Auch wenn das Wort „Gott“ oder „Glauben“ nicht fällt, viele Gäste und auch Engagierte spüren, dass da noch EINER mit dabei ist.

Br. Kletus

Ein Ort der Stille in der Banken- und Geschäftsstadt?
Zwischen Wolkenkratzern findet sich ...

Ein Bruder in Frankfurt 2


Br. Kletus Hutter von der Rapperswiler Kapuzinergemeinschaft ist für drei Wochen ins Kloster in Frankfurt gegangen. Im Folgenden erzählt er uns von seinen Erlebnissen und Erfahrungen. Hier von ersten Begegnungen mit Bettlern und Heimatlosen.


Aha, ein Schwiiiiizer


Mein erster Arbeitstag im Franziskustreff. Und schon diese Aufgabe: Vor die Türe stehen und die Gäste mit Handschlag begrüssen. „Platziere dich gut,“ meint Gregor, “die Gäste wollen schnell rein in die Wärme kommen.“ Ein bisschen nervös bin ich schon, als ich die Türe öffne. Die Hand den ersten Gästen entgegenstreckend und mit dem reinsten Hochdeutsch, das mir die Lehrerinnen und Lehrer in meiner Schulzeit beibringen wollten, hole ich aus zu einem freundlichen „guten Morgen“. Worauf der erste Gast schon zu mir sagt: „Aha, ein Schwiiiiizer.“ Beim Kaffee servieren spricht mich später ein weiterer Gast an in einem Schweizerdeutsch, das wohl ähnlich klingt, wie wenn ich mein Schriftdeutsch als Hochdeutsch verkaufen möchte. Er war auch schon in der Schweiz, im Tessin, aber mehrheitlich auf der italienischen Seite. Dort sei es billiger. Max Frisch findet er gar nicht so Intellektuell, wie alle sagen. Ich muss ihm zu meiner Schande gestehen, dass ich eigentlich nur Frisch’s Werk „Andorra“ kenne und dieses Buch sehr schätze. Ein interessantes Gespräch entsteht. Kurz vor der Schliessung des Treffs stellt dann ein Herr mit akzentfreiem Schweizerdeutsch fest, dass ich wohl auch aus der Schweiz komme. „Jo, vo Rapperswil“, gebe ich zur Antwort. „I bi vo Züri“ kommt es lachend zurück. Wie klein ist doch die Welt.

Weihnachtskerzen ade


Beim letzten Einsatz der Baumkerzen war der Tannenbaum zu dürr, als dass wir die Kerzen ausbrennen lassen konnten. Darum gab es ein Fest auf der Terrasse und es war wunderbar. Statt Tannenbaum waren es nun Wäscheleinekerzen. Gut, Arbeit haben wir uns damit nicht erspart - am Wind tropften die Kerzen sehr.

Ausbrennenlassen war das Ziel ...
Interessanterweise brannte die weisse Kerze am längsten.
Br. Adrian und Br. Marc - hier mit Blitz.
Da führt jemand etwas im Schilde ...

Ein Bruder in Frankfurt 3


Br. Kletus Hutter von der Rapperswiler Kapuzinergemeinschaft ist für drei Wochen ins Kloster in Frankfurt gegangen. Im Folgenden erzählt er uns von seinen Erlebnissen und Erfahrungen.


Alltag im Fanziskustreff


6.30 Uhr Ich begebe mich zum Franziskustreff. Das Leiterpaar, Regina und Gregor stecken bereits in den Vorbereitungen. Daniela, eine freiwillige Mitarbeiterin, ist auch schon am Tisch decken. Ich klinke mich ein in die Vorbereitungsarbeiten. Mittlerweile weiss ich, was es noch alles zu tun gibt.

7.00 Uhr Frühstück für alle Engagierten. Mit dabei an diesem Tag sind auch ein Schüler, der regelmässig während den Ferien im Franziskustreff mithilft sowie eine Frau vietnamesischer Herkunft. Zur Runde gesellen sich auch jene, die für die Kerzen im Klosterhof verantwortlich sind. Eine bunt gemischte Schar.

7.45 Uhr Die Türe wird geöffnet. Unsere Gäste werden begrüsst und suchen sich einen Platz. Für 32 Menschen bietet der Treff Platz, die andern müssen sich gedulden. Die Gäste haben maximum 45 Minuten Zeit für ihr Frühstück, dann müssen sie ihren Platz einem Wartenden zur Verfügung stellen.

Ich bin an diesem Tag im Service tätig, bediene die Gäste mit Kaffee, kassiere die 50 Cent ein, verteile die Aufschnitt-, Käse- oder Aufschnitt/Käse-Teller, offeriere Kuchenstücke und Tüten zum Mitnehmen, schenke Kaffee oder Kakao nach, bringe auf Wunsch Tee vorbei, putze den Tisch und stelle eine neue Tasse hin, sobald der Platz wieder frei ist. Es ist eng im Treff, aber man arrangiert sich.

10.15 Uhr Die Sozialarbeiterin wird von einem Gast gewünscht. Auch das gehört zum Angebot. Ich hefte einen Zettel mit meinem Namen an die Pinwand. Die Sozialarbeiterin erscheint im Treff und kommt auf mich zu. Ich führe sie zur entsprechenden Person, die ein Gespräch mit ihr wünscht. Die beiden gehen miteinander ins Büro.

11.13 Uhr eine Frau stürmt herein und fragt, ob sie noch ein Frühstück erhalten könne. Aufgrund eines Arzttermins sei sie heute spät dran. Kein Problem, der Treff schliesst erst um 11.15 Uhr. Bis 11.30 Uhr können sich die Gäste noch Zeit lassen und fertig essen.

11.30 Uhr Die letzten Gäste verlassen den Raum. Die Aufräumarbeiten beginnen. Wir räumen die Tische leer, putzen diese, beginnen Tische und Stühle zur Seite zu schieben, um den Boden zu säubern. Ein intensiver Vormittag neigt sich dem Ende entgegen.

12.00 Uhr Der Telefonanruf aus der Küche verkündet, dass unser Essen abholbereit ist. Alle Helfenden geniessen zusammen das Mittagessen und tauschen über das Erlebte des Morgens aus. 162 dankbare Gäste konnten wiederum bewirtet werden. Ein tolles Gefühl!

Noch ist der Franziskustreff geschlossen, nicht mehr lange …

Ein Bruder in Frankfurt 4


Br. Kletus Hutter von der Rapperswiler Kapuzinergemeinschaft ist für drei Wochen ins Kloster in Frankfurt gegangen. Im Folgenden erzählt er uns von seinen Erlebnissen und Erfahrungen.


Gute Geister


Ich bin beeindruckt, wie viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich im Franziskustreff engagieren. „Ohne sie könnten wir das Ganze gar nicht bewältigen“, erklärt mir Regina, die Treffleiterin, während wir zum Kaffeehaus Wacker unterwegs sind. Eine Tasche voll Qualitätskaffee dürfen wir abholen. „Den besten in ganz Frankfurt!“, wie mir ein Gast erklärt. Auch zahlreiche Gaben von Bäckereien oder anderen Firmen werden dem Franziskustreff geliefert oder können abgeholt werden. An einem Morgen besuchen zwei elegant gekleidete Damen unsere Gaststube und bringen zwei Taschen voll frischem Obst. Die Früchte werden schön auf einem Tablett angerichtet und den Gästen serviert. Sie finden schnellen Absatz. Es gibt viele Menschen die helfen wollen und dazu beitragen, dass Orte wie der Franziskustreff existieren können. Gott sei Dank!



Die Ehrenamtlichen des Franziskustreff auf ihrem Jahresausflug.

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Br. Kletus Hutter von der Rapperswiler Kapuzinergemeinschaft ist für drei Wochen ins Kloster in Frankfurt gegangen. Im Folgenden erzählt er uns von seinen Erlebnissen und Erfahrungen.


Die lieben Euros


Diesem übergrossen Euro Monument begegnete ich auf meinem Spaziergang im Bankenviertel Frankfurts. In den meisten „Wolkenkratzern“, welche die Frankfurter Skyline zieren, haben sich Banken niedergelassen. Imposant ragen die Riesen in den Himmel. Mich stimmen die Gegensätze in dieser Stadt nachdenklich. Auf der einen Seite die Geschäftswelt der Banken, Arbeitsräume und Denkmäler zugleich, auf der andern Seite die Menschen, welche den Franziskustreff besuchen. Die Gäste des Treffs sind tagsüber in der Innenstadt immer wieder zu entdecken, nicht selten irgendwo am Strassenrand bettelnd. Mit genügend Euro lässt sich’s gut leben in Frankfurt, mit wenig Geld ist’s schwerer, trotz der sozialen Dienste, die diese Stadt anbietet.

Ich gehe an diesem Nachmittag in ein Strassencafé und bestelle mir einen Kaffee. Ohne Probleme zücke ich mein Portemonnaie und bezahle 2.20 Euro dafür. Dabei ertappe ich mich, wie ich ausrechne, wie viele Frühstücke im Franziskustreff sich Herr X dafür leisten könnte. Ich beschliesse, solche Rechnungen in Zukunft nicht mehr vorzunehmen. Mein privilegierter Besuch im Strassenkaffee ist nach dieser Rechnerei nicht mehr der selbe Genuss. Auch diese meine Gedanken, stimmen mich nachdenklich.

Der Turm zu Babel ???

Ein Bruder in Frankfurt 6


Br. Kletus Hutter von der Rapperswiler Kapuzinergemeinschaft ist für drei Wochen ins Kloster in Frankfurt gegangen. Im Folgenden erzählt er uns von seinen Erlebnissen und Erfahrungen.


Liebfrauen, ein besonderer Ort


Die Klosterkirche Liebfrauen ist ein sehr beliebter Ort. Viele Menschen schätzen diesen Ort der Stille in mitten der Stadt. Verbunden mit einem Gebetsanliegen zünden durchschnittlich 1600 Menschen jeder Altersklasse täglich (!) am Ständer vor der Kirche eine Kerze an. Es finden an Werktagen vier Eucharistiefeiern statt, am Sonntag sind es fünf. Die sehr hohe Besucherzahl der Gottesdienste fasziniert mich immer wieder. „Das entspricht auch in Deutschland keineswegs dem gewöhnlichen Gottesdienstbesuch“, klärt mich Br. Christophorus auf, der Kirchenrektor von Liebfrauen. „Liebfrauen ist ein besonderer Wallfahrtsort inmitten der Stadt“. An diesem Sonntagsgottesdienst um 10.00 Uhr erwartet mich ein “integrativer Gottesdienst“, wie aus dem Schaukasten zu entnehmen ist. Dieser Gottesdienst wird mitgestaltet von einem Chor, der rhythmische, englische Lieder singt, sowie dem Gehörlosenchor. Die Lieder, welche der Chor zum besten gibt, „singt“ der Gehörlosenchor in der Gebärdensprache mit. Es ist faszinierend, den Sängerinnen und Sängern mit den Augen zu lauschen. Alle gesprochenen Worte des Priesters und der Lektoren werden von einem Dolmetscher in die Gebärdensprache übersetzt. Das „Vater unser“ beten dann alle GottesdienstbesucherInnen in der Gebärdensprache miteinander. Ein besonderes Erlebnis.

In den hinteren Reihen der Kirche sind oft auch Obdachlose anzutreffen, auch an diesem Sonntag. „Wenn morgens um 6.00 Uhr die Kirche geöffnet wird, sind einige von ihnen bereits da und gehen in die Kirche um sich aufzuwärmen“, erklärt mir Adam, ein Mitarbeiter von Liebfrauen. Auf der Suche nach Wärme in die Kirche gehen. Dieser Gedanke beschäftigt mich noch lange. Finden Suchende die Wärme, die sie erhoffen in unserer Kirche, in unseren Pfarreien?

Kerzen als helfende Beterinnen.
Aber auch Heilige und Menschen sind solidarisch.

Ein Bruder in Frankfurt 7, Schluss


Br. Kletus Hutter von der Rapperswiler Kapuzinergemeinschaft ist für drei Wochen ins Kloster in Frankfurt gegangen. Im Folgenden erzählt er uns von seinen Erlebnissen und Erfahrungen.


Auf Wiedersehen


60 Liter Kaffee, 15 Liter Tee, 10 Liter Kakao (dreimal in der Woche) 8 kg Butter, 12 kg Aufschnitt, 16 Gläser Marmelade, 40 kg Brot, 160 Stücke Kuchen, 6 kg Nutella, 30 Spülgänge, ... Zahlen eines Tages Durchschnittverbrauchs mit 160 Gästen im Franziskustreff. Zahlen, die jedoch nicht einfangen können, wie das Essen und die Atmosphäre hier von den Gästen und auch Mitarbeitenden geschätzt wird. Mein Praktikum geht zu Ende. Das Gepäck steht bereit. Zum Abschied schenken mir das Leitungsteam des Treffs ein Nutella Glas der besonderen Art. Sie haben bemerkt, worauf ich mich beim Frühstück der Mitarbeitenden immer besonders gefreut habe. Viele Eindrücke, Gesichter und Erfahrungen nehme ich mit zurück in die Schweiz, vor allem Erinnerungen an beeindruckende Menschen, seien es Gäste, Mitarbeitende oder auch Brüder von Liebfrauen sowie Dankbarkeit, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen.


Das Gepäck steht bereit.
Einen Kletus für den Kletus!

Klosteressen 2015


Kapuziner gehören zu den Bettelbrüder, d.h. Mendikanten. Aus diesem Grund gehört beispielsweise das Kloster den Ortsbürger von Rapperswil, welche den Brüdern und Schwestern an diesem wunderbaren Ort Gastrecht gewähren. Zu Jahresbeginn lädt das Kloster zum traditionellen Klosteressen ein. Ortsbürger, Politiker und Seelsorgende essen fein und haben Raum auszutauschen - fernab von jeder Öffentlichkeit.

Der Essaal zeigt sich plötzlich von der schönsten Seite.
Edel getischt - dass kann selbst bei den braunen Brüdern vorkommen.
Der Guardian des Klosters, Br. Adrian, dankt der Küche und dem Service.

Agenda 2015


Januar

Fr 30. Tanzgottesdienst ∣ 19.30


Februar

So 8. Quatemberkonzert ∣ 17.00

Di 17. Innehalten ∣ 19.15

Fr 27. Tanzgottesdienst ∣ 19.30


März

Di 17. Innehalten ∣ 19.15

Fr 27. Tanzgottesdienst ∣ 19.30

So 29. Palmsonntag, Eucharistie ∣09.45

Palmweihe im Garten

Mo 30. Karwochenmeditation ∣18.00

Di 31. Karwochenmeditation ∣18.00


April

Mi 1. Karwochenmeditation ∣18.00

Do 2. Liturgie zum Hohen Donnerstag ∣ 20.00

"an einem Tisch" - das Mahl der Liebe

Fr 3. Karfreitagsliturgie ∣15.00

in Wort und Musik

So 5. Ostersonntag - Auferstehungsfeier ∣05.30

Ostergottesdienst ∣ 09.45

Di 21. Innehalten ∣ 19.15

Fr 24. Tanzgottesdienst ∣ 19.30


Mai

Do 14. Auffahrt Eucharastiefeier ∣09.45

Di 19. Innehalten ∣ 19.15

So 24. Pfingsten - Eucharistiefeier ∣09.45

Fr 29. Tanzgottesdienst ∣ 19.30


Juni

Sa 13. Freundeskreis

Mitgliederversammlung ∣17.30

So 14. Quatemberkonzert ∣ 19.00

Di 16. Innehalten ∣ 19.15

Fr 26. Tanzgottesdienst ∣ 19.30


Juli

Di 21. Innehalten ∣ 19.15

Fr 31. Tanzgottesdienst ∣ 19.30


August

Di 18. Innehalten ∣ 19.15

Fr 28. Tanzgottesdienst ∣ 19.30

Sa 29. Offener Klostergarten ∣13.30-17.00


September

So 13. Quatemberkonzert ∣17.00

Di 15. Innehalten ∣ 19.15

Fr 25. Tanzgottesdienst ∣ 19.30