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Deutschschweiz

Kapuzinerkloster Rapperswil

Kloster vom See 3
Kapuzinerkloster Rapperswil

Beat Lanzendorfer im Toggenburger Tagblatt: Vor 50 Jahren hat die gebürtige Bazenheiderin Ida Raschle die erste Profess abgelegt. Fortan diente sie als Ordensschwester Ursula der Kongregation des Klosters Menzingen. Heute lebt sie im Kloster Rapperswil.

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Am kommenden Sonntag heisst es im Kapuzinerkloster Rapperswil Abschied nehmen von drei älteren Mitbrüdern. Die drei werden ihren Lebensabend bei den Kapuzinern in Wil SG verbringen. Der 45-jährige Kletus Hutter,Bruder auf Zeit, wird sich auswärts auf das Noviziat vorbereiten.

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Manchmal braucht es das besondere Bild. Abendstimmungen sind oft zu sehen und wunderbar auf der Terrasse des Klosters zum Mitleben in Rapperswil. Plötzlich stehen viele auf und zücken Phone oder Fotoapparat. Br. Karl ist hier ein besonderes Foto gelungen.

In Schweizer Kapuzinerklöstern ist es üblich am Sonntagabend zusammenzusitzen, die Woche gemeinsam abzuschliessen. Rekreation ist der interne Fachbegriff: sich wieder neu schaffen (lat.).

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Tagelang wurden im Klostergarten Bohnen gepflückt, abgefädelt, gewellt und eingefroren. Auch ganz frisch auf dem Tisch waren Sie eine Delikatesse und mundeten allen.

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Eigentlich leitet die umtriebige Schwester gerade eine spirituelle Wanderwoche im Kloster zum Mitleben in Rapperswil. Welch Überraschung als eine Teilnehmerin nach drei Stunden wandern eine Flasche Rimus aus dem Rucksack zieht. Seit genau fünfzig Jahren ist Ursula Raschle Ordensschwester.

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Eine Kapuzinerkirche ist üblicherweise keine Pfarreikirche und so kommt es sehr selten vor, dass jemand in der Klosterkirche getauft oder beerdigt wird. Eine Kapuzinerkirche ist zuerst einmal ein Ort des Gebetes. Manchmal gibt es begründete Ausnahmen und Geschwister sowie GottesdienstbesucherInnen erleben eine Taufe im Sonntagsgottesdienst.

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Mit verschmitztem Lächeln und wachem Blick kommt uns der 90-jährige Bruder im braunen Habit entgegen, leicht schief läuft er durch den Gang im Kloster Rapperswil. Mit ruhiger Hand zündet er im Besuchszimmer die Kerze an. Wie muss man sich «Hausmission» vorstellen, seine Aufgabe in Zürich?

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Nein, das gibt nun keine Installation; auch wenn Kunstbeflissene diesen Eindruck erhalten könnten. Besen haben eine doppelte Putz-Funktion. Manchmal kehren sie Böden und entfernen Spinnennetze von den Wänden. Manchmal müssen sie auch selber geputzt und dann im Freien getrocknet werden.

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Es gibt ja verschiedene Gründe, wieso die einzelnen Geschwister des Klosters zum Mitleben in der Nacht aufstehen. Eines der Highlights ist gewiss der Monduntergang über dem Zürichsee. Okay, es gibt Leute, die sich gerade wegen dem Licht oder dem Vollmond im Bett wälzen. Ob ein solches Mondspektakel wieder mit dem Mond versöhnt?