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Deutschschweiz

1992 verwirklichten die Kapuziner in Rapperswil ein offenes Kloster zum Mitleben. Im Rahmen des Jubiläums werden von Februar bis September Beiträge von Beteiligten veröffentlicht:

Mit dem Start des „Klosters zum Mitleben“ kamen auch die ersten Schwestern ins Männerkloster. Damals war ich als freiwillige Mitarbeiterin tätig.

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Auf Grund der franziskanischen Spiritualität – Franziskus war ein Freund der Aussätzigen – gehörte es 2002 zu unserem Credo, sich für benachteiligte Menschen zu engagieren.

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Beim Auftrag, nach neuen Gebets- und Liturgieformen zu suchen, waren wir uns auf jeden Fall schnell einig, dass es ein gemeinsames Anliegen war, unser Beten und Feiern aus den all zu starren Formen zu führen.

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Als ich 1990 als Notlösung – infolge eines Flugzeugattentates, bei dem unser Provinzial ums Leben kam – als Guardian nach Rapperswil kam, hatte ich eben erst noch den Auftrag gefasst, «die Realisierung eines Jugendklosters vorzubereiten».

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A Maria Geburt, flüged d’Schwalbe und d’Kapuziner furt

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Zur Bitte, einen kurzen Erfahrungs- und Erlebnisbericht zum 25-Jahr-Jubiläum des Klosters zum Mitleben zu verfassen, gehörte auch die Aufforderung, ein Bild mitzuliefern, das ich mit Rappi“ in Verbindung bringe. Spontan kam mir dieses Bild in den Sinn!
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Es war im Dezember 1998. Sr. Lea Summermatter und ich (Sr. Ruth Walker) erinnern uns noch gut. Nach längeren Verhandlungen der beiden Klosterleitungen zogen wir als erste Menzingerschwestern im Kapuzinerkloster ein. So wurde die ursprüngliche Idee, dass im Kloster zum Mitleben auch eine Frauengemeinschaft dabei sein sollte, verwirklicht.

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Als Provinzoberin der Menzinger Schwestern in den neunziger Jahren, hatte ich das Anliegen, für unsere jüngeren Schwestern kleine Gemeinschaften zu bilden, welche zeitgemässe Aufgaben übernehmen können, …

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„Hopp, Hopp, Guardian!“. So wurde ich beim Sponsorenlauf Ende September 1995 angefeuert. Als Neuling völlig untrainiert suchte ich mein Bestes zu geben. Ich fühlte mich getragen von den Brüdern, den Mitlaufenden und den Zuschauern.

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Thomas Morus Huber: In den späten 70er und 80er Jahren kursierte vor allem unter den jüngeren Kapuzinern die Idee, in einem der Klöster ein sogenanntes „Jugendkloster“ einzurichten.

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