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Deutschschweiz

1992 verwirklichten die Kapuziner in Rapperswil ein offenes Kloster zum Mitleben. Im Rahmen des Jubiläums werden von Februar bis September Beiträge von Beteiligten veröffentlicht:

Eigentlich ist es ja klar, dass bei so vielen Zeiträumen für‘s Gebet, wie sie das Kloster Rapperswil bietet, sich ein spirituelles Highlight nach dem andern einfinden wird.

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Es zählt zur Tradition, dass Klöster Gäste aufnehmen. In der Regel wohnen diese in einem baulich von der Klostergemeinschaft separaten und getrennten «Gästetrakt».

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Draussen war minus 14 Grad, als ich kam. Mich fror in den langen Gängen und im inneren Chor. Ich suchte Ruhe und Rückzug. Und fand eine kunterbunte Gemeinschaft.

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Ich darf einen überaus spannenden und abwechslungsreichen Beruf ausüben, der mir viel Freude bereitet einerseits; der andererseits zuweilen meine psychischen und spirituellen Kräfte arg beansprucht.

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Obwohl ich als „Züriseemaitli“ aus Wädenswil natürlich um die Kapuziner von Rapperswil gewusst habe – wir fuhren in meiner Kindheit mindestens einmal jährlich mit dem Schiff nach Rapperswil und den Kapuzinerzipfel konnte man auch als Kind kaum übersehen – so lernte ich die Gemeinschaft doch erst „von innen“ kennen, als ich vor fast 20 Jahren angefragt wurde, mit meditativen Kreistänzen in der Fastenwoche und in den neu entstandenen Tanzgottesdiensten mitzuarbeiten.

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Mit dem Start des „Klosters zum Mitleben“ kamen auch die ersten Schwestern ins Männerkloster. Damals war ich als freiwillige Mitarbeiterin tätig.

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Auf Grund der franziskanischen Spiritualität – Franziskus war ein Freund der Aussätzigen – gehörte es 2002 zu unserem Credo, sich für benachteiligte Menschen zu engagieren.

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Beim Auftrag, nach neuen Gebets- und Liturgieformen zu suchen, waren wir uns auf jeden Fall schnell einig, dass es ein gemeinsames Anliegen war, unser Beten und Feiern aus den all zu starren Formen zu führen.

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Als ich 1990 als Notlösung – infolge eines Flugzeugattentates, bei dem unser Provinzial ums Leben kam – als Guardian nach Rapperswil kam, hatte ich eben erst noch den Auftrag gefasst, «die Realisierung eines Jugendklosters vorzubereiten».

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A Maria Geburt, flüged d’Schwalbe und d’Kapuziner furt

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